PPL-C für Segelflugzeuge
Damit fängt idealerweise alles an, zumal diese Ausbildung schon mit 14 begonnen werden kann und in idealer Weise kameradschaft, Technik und frische Luft zusammen bringt. Segelfliegen ist Team-Sport. Einer für alle, alle für Einen. Die Flugzeuge müssen aufgebaut werden, zum Start werden Helfer benötigt, Seile müssen verholt werden, die Winde muss bedient werden - das geht nicht als Einzelkämpfer.
In der Luft wird man dann mit dem unvergleichlichen Erlebnis des Segelfluges ohne Antrieb belohnt. Nur der Wind und die Sonne und das Geschick des Piloten. Könner fliegen bei gutem Wetter stundenlang ohne einen Tropfen Sprit.
Sie brauchen:
- eine praktische Ausbildung mit Lehrer und im Alleinflug. Die Anzahl der Stunden ist extrem unterschiedlich und kann kaum sinnvoll veralgemeinert werden. Dazu später mehr.
- eine theoretische Ausbildung in verschiedenen Fächern rund um Flugzeuge, Navigation, Luftrecht und Meteorologie.
- einen Nachweis über Ihre Kenntnisse zu Sofortmaßnahmen am Unfallort, wie beim normalen Führerschein.
- ein Führungszeugnis
- eine flugmedizinische Untersuchung. Keine Angst, hier wird kein Supermann gefordert. Normal gesund und normale Sehfähigkeit auch mit Brille.
Dann kann es losgehen.
Ganz kurz zu den Kosten und dem zeitlichen Aufwand. Die Kosten entstehen durch die Flugstunden. Es gibt eine Mindestanzahl, es gibt Talent, Wetter, berufliche Auslastung und Terminprobleme, speziell in Kombination mit dem Wetter. Sie haben andere Verpflichtungen und man kann auch mal krank werden. Es gibt ein paar goldene Regeln:
- Einen Flugschein machen Sie nie in Hetze oder zwischen zwei Terminen.
- Stress in der Ausbildung vergrößert den Aufwand.
- Der Unterschied zwischen viel und wenig Talent ist minimal.
- Die überwiegende Mehrzahl der Piloten macht den Schein in einem Zeitraum von 6-15 Monaten. Demzufolge wird der Preis einen Sportpiloten Lizenz auch nie auf einmal fällig, sondern verteilt sich auf die Zeit.
Gehen Sie seriös von Kosten um 2-3.000 Euro aus.
Ein Ablaufplan mit Details.