Rettungsgeräte
Der Einbau der Rettungsgeräte innerhalb des Rumpfes ist keine Erfindung von Fläming Air. Der Einbau erfolgte dort auf die Weise, weil sie den Empfehlungen des Rettungsgeräte-Herstellers entsprach und weder wir noch der DAEC noch andere Institute und Fachleute für das Verhalten von GFK/Karbon sich dagegen ausgesprochen haben. Als unmittelbare Reaktion auf den Unfall haben wir unter Aufsicht von Sachverständigen einen Ausschussversuch gemacht. Wir haben in einem Rumpf eine Rakete in der alten Version (duch das Gewebe) und in der neuen Version (Loch im Rumpf mit einem Deckel) ausgeschossen. Die Ergebnisse lassen keine Schlüsse zu, dass die eine oder andere Version zwingend besser oder schlechter ist. In jedem Fall besser scheint der gerade Auftreffpunkt über der Rakete zu sein. Eine kurze Marktübersicht unserer Mitbewerber hat gezeigt, dass unsere ursprüngliche Annahme, die Rakete würde sich den Weg durch das Gewebe schaffen, offenbar von vielen Herstellern geteilt wurde. Die neuen Erkenntnisse fließen aber unmittelbar in die Serie ein und ältere Flugzeuge werden im Sinne verbesserter Sicherheit nachgerüstet.
Die heutige Einbauform:
- Abgeschottet hinter dem Sitz.
- Senkrechter auf den Deckel der Austrittsöffnung
- Leinen zum Rumpf
- Weitere Stützleienn zum Brandschott außen am Cockpit vorbei zur Reduzierung der Gefahren für die Insassen.
Statur: Seit 2005/6 in die Serie eingeflossen und abgearbeitet.
